Für die 1. Liga – BTSV

Die erste Bundesliga-Saison unserer Eintracht nach 28 Jahren liegt hinter uns 

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Werte schaffen Wert

Vortrag von Sven Korndörffer anlässlich der Ausstellung "Kabinett Finanzen"

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Das Kabinett Finanzen

ein Projekt vom Wortmuseum und der Braunschweigischen Landessparkasse - der Artikel aus der regjo-Ausgabe 2/2012 berichtet

 

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Günter Grass im WORTMUSEUM

 

 

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Wortwettbewerb tausche

 

 

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„Mehr Glamour für Braunschweig“  – Ein Interview mit dem 1. Vorsitzenden Hannes von „The Ramonas“ 

 

Für was steht „The Ramonas“?

 

Hannes: Der Name ist deswegen so besonders, weil wir der erste und einzige Fußballfanclub in Deutschland sind, der nach Spielerfrau benannt ist. Das ist Ramona Perthel, die zusammen mit Timo Perthel 2013 nach Braunschweig kam, weil dieser bei Eintracht Braunschweig gespielt hat. „The Ramonas“ kommt auch von „The Ramones“ – und die machen bekanntlich coole Musik.

 

 Das deckt sich nicht wirklich thematisch ...

 

Hannes: Richtig! Aber du merkst, Ramona passt auch nicht wirklich zu uns! Das ist auch die Idee des Clubs, weil wir einfach ganz anders sind als sie. 

 

Da war ja mal dieser ProSieben taff-Beitrag, seitdem kennt sie ja fast jeder in Braunschweig.

Hannes: Ja! Beim zweiten taff-Dreh ca. 6 Monate später war ich dann auch dabei und ich kann sagen, das war mein erster und vorerst letzter Auftritt bei ProSieben. Ich durfte zusammen mit Ramona zwei Stunden beim Italiener sitzen und drei Fragen des Interviewers beantworten. Alles wird dann so zusammengeschnitten, dass es am Ende möglichst unterhaltsam auf das Publikum wirkt. 

 

Was sind die Ziele und Aufgaben von „The Ramonas“? 

 

Hannes: Grundsätzlich ist wichtig, dass wir alle kreative und humorvolle Menschen sind. Wir engagieren uns – soweit es uns möglich ist – monetär oder auch ehrenamtlich für gute Zwecke. Und ansonsten sind wir alle gerne bei den Eintracht-Spielen dabei und möchten dies auch weiterhin tun. Nur eben als „The Ramonas“.

 

Wie viele Mitglieder seid ihr insgesamt?

 

Hannes: Momentan haben wir knapp 20 Mitglieder. Der größte Teil sind Frauen – was sich der eine oder andere aufgrund der Namensgeberin nur schwer vorstellen kann.
Ich bin der Erste Vorsitzende, Anna ist Vize-Vorsitzende außerdem haben wir noch   einen Frauenbeauftragten. Diese Funktion haben wir extra so belassen. Einen Gleichstellungsbeauftragten wollten wir nicht. Wir sind ja schließlich ein Spielerfrauen- Fanclub. Ebenso gibt es bei uns einen Team-Arzt, der sich um die Bereiche der Anästhesie und Nachsorge nach Auswärtsspielen kümmert. Auch haben wir einen weiblichen Vocal- und Shouting-Coach: Sie ist ausgebildete Gesangs- und Tanzlehrerin und verfügt über ausreichend Bühnenerfahrung. Allgemein kann man sagen: Wir sind echt gut aufgestellt! Wie eine bunte Tüte. Wir sind vielleicht auch etwas, das man nicht als Fanclub erwartet. Das finden nicht alle gut – aber wir!

 

Seid ihr in der Braunschweiger-Fanszene ein eingeschriebener, etablierter Fanclub?

 

Hannes: Ja! Wir sind ein offiziell eingetragener Fanclub. 

 

Was unterscheidet euch von den anderen Fanclubs?

 

Hannes: Wir  sind stolz auf die Eintracht-Fanszene, die sich in Braunschweig in den letzten Jahren entwickelt hat. Wir sind der Meinung, dass diese Entwicklung in eine richtige Richtung geht. Und um auf deine Frage zurückzukommen: Wir sind einfach schräg!

 

Ich habe auf eurer Facebook- Seite (https://www.facebook.com/TheRamonas)  gesehen, dass Ramona Perthel dort fleißig kommentiert und aktiv am Geschehen teilnimmt. Ist sie mit euch im ständigen Kontakt?

 

Hannes: Ich glaube schon, dass Ramona sich unsere Beiträge regelmäßig anschaut. Ich folge ihr auch in den sozialen Netzwerken. Ich muss gestehen, dass mich nicht alles interessiert, aber manche Sachen, die sie postet sind witzig und interessant. Wir haben verfolgt, dass Ramona schwanger war und Mama geworden ist. Damals hat sie ja auch noch hier in Braunschweig gewohnt.  Ab und zu tauschen wir uns per Email aus. Wir wollten uns einmal mit ihr beim Bochum-Spiel treffen, aber das hat leider zeitlich nicht geklappt. Man kann sagen, dass wir in einem lockeren und ganz losen Kontakt zu ihr stehen.

 

Ihr Sohn Louis hat von euch sogar einen „The Ramonas“-Strampler bekommen?

 

Hannes: Ja, genau, das war bei Michael Kuhna – dem Moderator des Fanradios bei Radio Okerwelle, der ein Gespräch organisiert hat. Ich muss dazu sagen, dass es zu Beginn unserer Clubgründung einige negative Stimmen gab, weil die Leute einfach nicht verstanden haben, wer wir sind und was wir erreichen wollen. Kuhna hat dann einfach Nägel mit Köpfen gemacht und gesagt: „Kommt doch einfach mal zu uns ins Studio und dann machen wir eine Sendung über und mit euch.“ Und so habe ich dann mit Ramona zusammen die Fan-Radiosendung aufgezeichnet. In der Sendung habe ich ihr dann den Strampler für ihren Sohn geschenkt. Im Gegenzug habe ich ein T-Shirt von ihr geschenkt bekommen. Es passt mir sogar, obwohl wir ja nicht wirklich den gleichen Brustumfang haben.

 

Im letzten Jahr bekam man das Stadion-Banner „Mehr Glamour für Braunschweig“ zu sehen. Welche Message steht dahinter?

 

Hannes: Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass man uns und unseren Fanclub kennen muss, um das Banner richtig interpretieren zu können. Braunschweig ist eine große Kleinstadt und eine kleine Großstadt. Zum Fußball gehört auch irgendwie ein bisschen Glamour. Und das war dann tatsächlich der Grund, warum wir Ramona ausgewählt haben. Man muss ganz klar differenzieren. Es geht nicht um einen expliziten Luxus- Gedanken. Wir wollen keinen Champagner für alle. Als Ramona mit ihrem Mann nach Braunschweig kam, war es nicht Liebe auf den ersten Blick für uns, aber hat sie einen Hauch von Glamour und Glitzer nach Braunschweig gebracht  – das hat uns inspiriert. Wir haben eine Chance gesehen, die Menschen ein bisschen zu öffnen, sie toleranter zu machen. Das haben natürlich nicht alle so gesehen wie wir. Es gab auch kritische Stimmen, so nach dem Motto: „Boah, wie könnt ihr die gut finden?“ Und es gab hier und da Kommentare von anderen Fanclubs, die Ramona nur auf ihr Dekolletee reduziert haben. Aber darum ging es uns gar nicht! Ramona gehört mit zu Eintracht Braunschweig. Deswegen war und ist sie interessant für uns. Ramona mag uns und wir mögen sie. 

 

Meinst du nicht, dass Ramona Perthel mit ihrem Aussehen, mit ihrer Wirkung in der Öffentlichkeit spielt? 

 

Hannes: Ich muss gestehen, dass ich gedacht habe, dass sie uns – „The Ramonas“,  vielleicht falsch versteht. Ich kannte sie als Menschen nicht und wir mussten sie erst richtig einschätzen lernen. Letztendlich habe ich aber gemerkt – als ich länger mit ihr persönlich zu tun hatte (in der Radiosendung und beim Drehtag für „taff“) – dass sie ein ganz normaler Mensch ist, dem ziemlich egal ist, was andere über ihn denken. Wenn die Kamera an ist, dann ist sie Profi.

 

Ein Modesternchen, das IT-Girl aus Österreich. Sie spielt mit ihrem Aussehen und bringt dies zum Einsatz. Natürlich könnte sie auch was anderes machen, doch genau dieses Spiel mit der Öffentlichkeit – DAS möchte sie. Ich habe in ihr aber auch eine normale Mutter, bzw. werdende Mutter gesehen. Ich selbst habe auch Kinder und fand sie zu keinem Zeitpunkt in unseren Gesprächen unnatürlich oder gekünstelt. Sie hat sich über ihre Schwangerschaft gefreut, wie jede andere Frau in ihrem Zustand auch. Das hat mir persönlich gezeigt, dass es egal ist,wie wer aussieht und was er macht. Es ändert nicht den Charakter des Menschen.

Doch leider zählt immer der Eindruck des Gegenübers, um vorschnell zu urteilen oder zu unterstellen: „Der Mensch ist komisch oder schlecht!“

 

Also geht es bei „The Ramonas“ allgemein um Respekt?!

 

Hannes: Ja, das ist ein wichtiges Thema! Ramona ist sicherlich nicht der Mensch, für den man sich einsetzen oder kämpfen muss, damit er Akzeptanz erfährt. Aber es gibt viele andere Bereiche, auch im privaten Alltag, für die wir uns stark einsetzen. Wir wollen, dass alle einigermaßen miteinander klarkommen. Es muss nicht jeder den anderen lieb haben, aber zumindest sollte man respektvoll und vernünftig miteinander umgehen.

 

... Gerade beim Fußball!

 

Hannes: Genau! Sowohl auf, als auch neben dem Platz ist das ein großes Thema. Im Stadion treffen die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und somit Menschen aufeinander. Das ist auch gut so. Wir sind Fans der Eintracht und das Wort beinhaltet Fanatik bzw. Fanatiker im unpolitischen Sinne. Fanatisch sind auch wir, jeder auf seine Art. Das soll und darf man auch sein, bis zu gewissen Grenzen. Wir lehnen jedoch jegliche Form von Radikalität und Gewalt ab. Das tut der Fanszene und dem Sport nicht gut. Man sollte Fußball toleranter und auch bunter machen. Das wollen wir mit „The Ramonas“ versuchen. Die Leute, die uns noch immer negativ betrachten, können und wollen wir nicht erreichen. Dagegen kommen wir nicht an und das wollen wir gar nicht. Denn es ist schließlich auch eine Art Toleranz, dass man es zulässt und akzeptiert, dass andere einen doof finden. Das würde Ramona – so bin ich mir ziemlich sicher – auch so unterschreiben.

 

(L.V.)  

Wertvoll
Am 25.10.2012 eröffnete die Ausstellung "Kabinett Finanzen", das Kooperationsprojekt der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) und des WORTMUSEUM in der Hauptfiliale der BLSK in der Dankwardstraße. Vier Wochen lang, bis zum 30.11.2012, ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der BLSK zu besuchen. Auf digitalen Bilderrahmen findet die auch online zu betrachtende Wortsammlung samt Erklärung eine analoge Ausstellungsplattform. Zitate rund um die Welt der Finanzen bereichern das Kabinett und geben kleine Denkpausen zwischen den Wörtern und den Herkunftserklärungen von Apanage bis Kredit.

Öffnungszeiten der Braunschweigischen Landessparkasse Dankwardstraße 1:

Mo 9.00-16.00 Uhr

Di, Do 9.00-18.00 Uhr 

Mi, Fr 9.00-13.00

 

Vorträge um das Themenfeld "Wert" und das anschließende Get-Together gaben der Vernissage des Kabinetts Finanzen einen abwechslungsreichen Rahmen.

 

 

 

 

tausche Wettbewerb "Mein schönstes Wort": 167 Wörter

Mehr als 300 Wortvorschläge haben tausche erreicht. Die Wahl der schönsten Wörter fiel nicht leicht. Am Ende kamen 167 Wörter in die engere Auswahl. Aus diesen wurden von einer Jury, bestehend aus tausche und dem WORTMUSEUM, die Gewinner ausgewählt. 

 

abgeschmackt

Allerlei

allerliebst

Almabtrieb

Ambiguitätstoleranz

Apfelgriebsch

Apfel-Tasche

Archiv

aufgeschnappt

Augenblick 

augenscheinlich

Augenschmaus 

Augenstern

Augenweide 

Backfisch 

Bandsalat

Begleiterscheinung 

Beute(L)Tier

blümerant

Bruttosozialprodukt 

Buchdeckel

Bücherwurm

Däschl 

Dauerlauf

Dingsda

Drahtesel

Drangsalshitze

Droschke

Drumherum

du 

Eigenheit 

eingetauscht

einsacken 

Ein-Satz-Tasche

Entdeckungskiste

famos 

Federmappe

feinsinnig

Feinsliebchen 

Filmabspielgerät

Firlefanz

Fisimatenten

Frauenzimmer

Fräuleinwunder 

gebenedeit 

Germanistin

Glückseeligkeit 

Glückseligkeitsversprechen

goldig

Gravität

Grund 

Halodri

hanebüchen

Heimat 

heimelich 

Herbstzeitlose  

herzig

Hingabe 

hold

Humbug 

Hüpfdohle

innehalten 

Innenwelt

jedweder Couleur 

Kaffeeklatsch

Kaiserwetter

Katzenjammer

Killefitz 

Kinkerlitzchen

Klamauk

Kleinod 

Kleinodien 

Knabe

Knochensäge

Kokolores 

kommod 

Kostbarkeit

Krawallbrause

Krimskrams 

Kuddelmuddel

Kulturbeutel

Labertasche 

Lackaffe

Larifari 

Liebelei

Liebelein 

Liebespfand

Lustwandeln 

Mama

mannigfaltig

Mauerblümchen

Mehrbedarf

Mei Käferle

mich deucht

Muckefuck

Mumpitz

Mythenmetz

nichtsdestotrotz 

Notgroschen 

Obacht 

Ordnungshüterin

Pfennigfuchser     

Plaudertasche

Pompadour oder Ridikül

Prachtstück 

Propper

Pustekuchen

Quadratlatschen

Quatsch 

Querdenker

Quersack 

Rabenmutter

Rauschgold

Remmidemmi

Rollschuh

Sehnsucht

Sammelsurium 

Sapperlot

Sättigungsbeilage

saumselig

Schabernack

Schäfchenwolke

Schindluder

Schlauberger

Schlawiner 

Schleppdienst

Schlüpfer

Schmausen/Schmaus

Schmuckkästchen

Schnickschnack 

Schrubber und Feudel

Seelenheil 

Selbststeuerbahn

Siebensachen

Sommerfrische 

Sommerfrischler

Sperenzchen

Spielwiese

Spiesser

Spitzenkraft

Spruchbeutel 

Steckenpferd

Steppke

Suppenschüssel

Tagtraum 

Tagwerk 

Tand

Tanztee

Taschenspieler

Tatendrang

Tausendschön

Techtelmechtel

Traumrealität 

Trulla

Tschüssikowski

Unruhestifter

Unterdergürtellinie

Ver-Rückt

Wegbegleiterin

Wegzehrung 

Weibsbild

Westentaschenheld

Wildfang

Wirtschaftskurbel

wohlgemut

Wortedrechsler

Wundertüte 

 

 

Stationen der Wanderausstellung »52 Worte«

Juni 2006, Buchhandlung am Markt, Lüneburg 

April/Mai 2006, Hugendubel, Ulm

April 2006 Hugendubel, München Riem

Januar 2006 Audi Akademie Bücherzentrum Schönhuber, Ingolstadt

September 2005 Kulturkaufhaus Dussmann, Berlin

April 2005, Buchhandlung Graff, Braunschweig

 



Buchprojekt 1

52 Autoren, Textern, Journalisten, Kabarettisten, Persönlichkeiten, die mit Sprache arbeiten, werden aufgefordert, einen Text zu einem der Wörter aus dem WORTMUSEUM bereitzustellen. Partner in diesem Projekt ist die Stiftung Lesen aus Mainz. Die ersten Texte liegen bereits vor.

 

 

 

 

vor67nach

Innerhalb der SAMMLUNGFUSSBALL eröffnen wir die Ausstellung vor67nach mit Begriffen aus dem Umfeld von Eintracht Braunschweig.

Kabinett Finanzen - im Geschäftsbericht 2012 der Braunschweigischen Landessparkasse

Einen schönen Rückblick auf das Kooperationsprojekt "Kabinett Finanzen" zwischen der Braunschweigischen Landessparkasse und dem WORTMUSEUM gibt der Artikel im aktuellen Geschäftsbericht. Erinnerungen werden wach - schön war's und ist's, lesen lohnt.

Sparbuch des Finanzwortschatzes

Über das Druckwerk "Kabinett Finanzen" aus dem Appelhansverlag

 

Anhören:

Das gesprochene Wort

Wechselnde Einzelexponate aus dem Kabinett Finanzen zum Nachhören:

 

Mark | Kies

Moos auf der hohen Kante

Der zusammenfassende Beitrag von Radio Okerwelle über den Vortrag von Prof. Dr. Armin Burkhardt in der Braunschweigischen Landessparkasse vom 16. Mai 2012 zum Anhören:

Wort Sprache Lesen

Schulprojekt 2013

 

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Bericht über das WORTMUSEUM

rbb Kulturradio

 

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Seitenausgang

Identität und Strategie

identitaetundstrategie.com